Beim Klimaschutz vorausschauend handeln kann und muss auch die Stadt Chur. Denn der Handlungsbedarf ist gross:  90% der Gebäude in Chur werden immer noch fossil geheizt. Einheimische Energien und saubere Technologien sind zwar verfügbar, müssen aber konsequent eingesetzt und mit Innovationen vorangetrieben werden.

Arbeitsplätze dank Energiewende

Die Stadt muss ihren eigenen Gebäudepark fossilfrei bauen und sanieren, ganze Quartiere klimaneutral planen. Das grosse Potential an sauberen, einheimischen Energien (Solar, Grundwasser, Abwärme, Fernwärme, Holz) muss konsequent, intelligent und vernetzt erschlossen werden. Die Anergienetze mit Grundwassernutzung, welche die  IBC (Energie Wasser Chur) aktuell baut, sind ein gutes Beispiel dafür. Viel  Energie zum Heizen könnte auch eine Fernwärmeleitung zum Biomasse-Kraftwerk in Domat-Ems nach Chur bringen. So können wir die Treibhausgase drastisch senken. Das ist nicht nur unser Beitrag an den Klimaschutz, sondern auch gut für das lokale Gewerbe. Denn Ressourceneffizienz und Umwelttechnik gepaart mit Digitalisierung sind ein wachsender Zukunftsmarkt.

Erneuerbare Energien und saubere Technologien schonen das Klima und schaffen Innovation und Arbeitsplätze für das lokale Gewerbe.
Anita Mazzetta, Stadtratskandidatin